Eines muss man der Werbung der Rot-roten Regierung ja lassen. Sie ist gut gemacht und verbirgt die menschenverachtende Ideologie hinter unter netten Bildchen und Sprüchlein. Die zwangsweise Indoktrinierung der Kinder möchte man schützen, indem man die Eltern und Kinder vor dem "Wahlzwang" bewahrt, weil der Staat immer schon besser wußte, was gut ist für das Seelenleben des Volkes. Diesmal sind es halt nicht die Braunen, die die Gewissen der Kinder gleichschalten wollen, sondern nach 20 Jahren wieder mal die Roten.
Dann ist da noch das Plakat der Linken. Vor einer Tapete, die so überholt ist, wie ihre rote Menschen verachtende Ideologie, hängen Dürers betende Hände. Darunter der Spruch "Religion ist freiwillig". Mich reizte es drunterzukritzeln: "Ideologie sollte es aber auch bleiben!"
Und dann fiel mir noch der blöde Spruch ein: "Voneinander lernen, statt übereinander reden." In der Projektion sollen ja die Muslime von den Juden, die Christen von den Atheisten und alle gemeinsam voneinander lernen, indem man sich gegenseitig über die eigenen Traditionen, Theorien und Glaubensbekenntnisse unterrichtet. Aber welcher 13-jährige kann einem Muslim erklären, was in der Eucharistie passiert, welcher Muslim einen Atheisten über die Suren unterrichten, die er - wenn überhaupt - nur arabisch gelernt hat... Das müssen die Kinder ja selber erst einmal lernen. Ich kann doch erst dann in einen Dialog eintreten, wenn ich mir selber eine Meinung darüber gebildet habe, wo ich stehe und wo ich hin möchte. Zukunft braucht Herkunft. Statt alle Kinder, wie das Rot-Rot geplant haben, ihrer Ideologie zu unterwerfen, hätte man die Gesprächsangebote der Kirchen wahrnehmen sollen und ein gemeinsames Curriculum entwerfen können, in dem man sich mit gemeinsamen Problemen vor dem Hintergrund der jeweiligen Tradition auseinandersetzt, ob sie nun jüdisch, muslimisch, christlich oder bolschewistisch ( :) DDR-Insider) ist.
***************Volksentscheid ältereund neuere Infos
älter Entgegnung von P. Mertes Beitrag zu einem Artikel vom
2.1.2009 im TAGESSPIEGEL von Stephan Frielinghaus zur Diskussion um ProReli
Pater Klaus Mertes SJ (Rektor des Canisiuskollegs) diskutiert mit Dr. Felicitas Tesch
(bildungspolitische Sprecherin der SPD und Mitglied des Humanistischen Vereins) über die Frage
"Pro Reli"
beim Kulturradio RBB. Moderatorin Manuela Reichart; Redaktion: Hanne Daum; 40 MB.
Pro Reli: Informationen zum Volksentscheid am 26. April 2009 und der link zum online-Formular für die Briefwahlunterlagen. Beteiligen Sie sich daran, damit in Berlin die Demokratie stark bleibt!
Neuere Infos zum Volksentscheid und eine kurze Presseschau.
Hier ein kurzer Eindruck von den Plakatierungen zum Volksentscheid.